Leitfaden Segelkauf

Die Wahl des Materials bestimmt die Leistung ihres Segels

Egal ob gewebt, geklebt oder gebacken: das Grundmaterial bestimmt die Lebensdauer von Struktur und Profil.

Für die Fertigung von Segeltuch und Membranen stehen verschiedene Fasern zur Aufnahme der auftretenden Lasten zur Verfügung, von preiswert und bewährt bis zu hightech und kostspielig. Einige der Segelmaterialien werden aus Kombinationen verschiedener Kunststoffe hergestellt und bieten so das beste aus verschiedenen Welten.

Diese Abbildung zeigt die vier wichtigen Eigenschaften:

  • Festigkeit: das Diagramm zeigt die Formstabilität in zeitlicher Abhängigkeit
  • UV-Stabilität: je größer die Säule, desto resistenter ist die Faser gegen UV-Strahlung
  • Knickempfindlichkeit: zeigt den Verlust an Festigkeit durch Flattern und Falten
  • Kosten: je größer um so teurer ist der Grundpreis


Bitte beachten Sie, dass auch die Verarbeitungsweise der Fasern das Gewicht sowie die Gesamtlebensdauer des Segels beeinflusst.

Das am meisten verbreitete Material zur Segelherstellung ist immer noch Polyester, häufig auch als Dacron bezeichnet. Polyester ist preiswert herzustellen und einfach zu verarbeiten. Es wird sowohl für CrossCut- als auch für Radialgewebe sowie für Laminate eingesetzt.

Verwendung: Polyesterfasern finden sich in hochwertigsten CrossCut Geweben wie AP und SF sowie in dem günstigeren C-Breeze. Weiterhin werden sie im Radialgewebe Pro Radial sowie im Fahrtenlaminat DCX verwendet. Ein Einsatz im Membranbereich macht wegen der niedrigen Festigkeit und des hohen Gewichtes keinen Sinn.

Geeignet für Fahrtensegler: Laminat und Gewebe
Weltumsegler: Gewebe
Es lassen sich Segel in allen Größen herstellen.

Die beste Faser für den Fahrtensegler ist Polyethylen, weithin bekannt unter dem Markennamen Dyneema. Diese Faser wird in Geweben und Laminaten gleichermaßen eingesetzt. Die niedrige Dehnung, die hohe Resistenz gegen UV-Strahlung sowie die Knickunemp ndlichkeit machen sie zum idealen Material für Blauwasser- und Weltumsegler. Als weiterentwickelte Polyethylen Faser ist STR mit ähnlicher Festigkeit wie Carbon das perfekte Material für Performance-Cruiser und Racer-Cruiser.

Verwendung: High Modulus Polyethylenfasern (HMPE) werden im Radialgewebe HydraNet Radial, im Fahrtenlaminat DYS sowie in VantageOne™ Filmless verwendet. Für die 4T Forte Membransegel setzt OneSails ihre eigene Ultra High Modulus Faser STR ein.

Geeignet für Fahrtensegler und Weltumsegler: Gewebe, Laminat und in 4T Technologie Es lassen sich Segel in allen Größen herstellen.

Fasern aus Carbon besitzen eine sehr hohe Festigkeit und geringe Dehnung bei geringem Gewicht. Eine Empfindndlichkeit gegenüber UV-Strahlung ist nicht vorhanden. Leider ist sie schlagempfindlich, speziell überlappende Genuas haben eine geringe Lebensdauer.

Verwendung: High Modulus Polyethylenfasern (HMPE) werden im Radialgewebe HydraNet Radial, im Fahrtenlaminat DYS sowie in VantageOne™ Filmless verwendet. Für die 4T Forte Membransegel setzt OneSails ihre eigene Ultra High Modulus Faser STR ein.

Geeignet für: Fahrtensegler, die höchste Profilstabilität von Ihrem Segel erwarten oder größere Yachten besitzen und leichte Segel wünschen. Es lassen sich Segel in allen Größen herstellen.

Diese Faser ist bekannt unter den Namen Kevlar von DuPont oder Twaron sowie Technora von Teijin. Aramid- fasern haben eine geringe Dehnung und eine hohe Bruchlast. Aramidfasern sind wesentlich günstiger als STR- oder Carbonfasern.

Verwendung: Auch Aramid kann nur in Laminaten verarbeitet werden. Ein radial geschnittenes Segel ist kostenintensiver herzustellen als ein Membransegel. OneSails setzt bei Aramid daher auf die 4T FORTE™ Technologie.

Geeignet für: Fahrtensegler, die eine hohe Profilstabilität von Ihrem Segel erwarten oder größere Yachten besitzen und leichte und preiswerte Segel in diesem Segment wünschen. Es lassen sich Segel in allen Größen herstellen.

Diese Faser ist wegen ihres geringen Gewichtes bei hoher Festigkeit ideal für die Fertigung von Spinnakern und Gennakern. Sie hat eine recht hohe Dehnung, welche bei diesen Segeln erwünscht ist.
Nylon wird ausschließlich als Rollenware für den Radialschnitt hergestellt. Am Markt sind die Qualitäten CPN und Superkote verbreitet.

Folgende Fasern werden von uns nicht eingesetzt, insofern nicht durch Klassenvorschriften zwingend erforderlich.

Pentex stammt aus der Familie der Polyester und liegt preislich zwischen Polyester- und Aramidfasern. Weil sie eine lediglich 20% höhere Bruchlast als Polyester hat bietet sie keinen Gewichtsvorteil. Zudem schwindet die Bruchlast unter UV-Strahlung.

Pentex wird ausschließlich als Laminat gefertigt.

Liquid Crystal Polymer Fasern sind unter dem Namen Vectran bekannt. Sie ist hochfest und exibel. Eine sehr geringe Widerstandsfähigkeit gegenüber UV-Strahlung und der hohe Preis macht sie für den Einsatz in Segeln für OneSails unbrauchbar.

Vectran wird von unterschiedlichen Tuchherstellern als Hybridgewebe im Mix mit Polyester angeboten.

Gewebtes Tuch – das unterschätzte segelmaterial

Auch heute sind Gewebe noch sehr beliebt. Zu recht, denn Gewebe werden ohne Kleber und ohne Film hergestellt. Sie sind robust, langlebig und preiswert. Segel im CrossCut sind zudem am kostengünstigsten zu fertigen.

Viele werden es wissen, ein Gewebe besteht aus langen Kett- und kurzen Schussfäden, welche im 90° Winkel miteinander verwoben werden. Damit diagonale Lasten aufgenommen werden können, wie sie zum Beispiel im Schotbereich einer Genua 1 auftreten, haben sich die Tuchhersteller einiges einfallen lassen. So werden zum Beispiel die Polyesterfasern nach dem Weben durch Hitze geschrumpft. Das Gewebe wird dadurch kompakter und gewinnt an diagonaler Stabilität.
In stark gestreckten Segeln, bei denen also das Vorliek ein vielfaches der Unterliekslänge beträgt (im Englischen high aspect ratio genannt) verläuft die Last hauptsächlich parallel zum Achterliek. Bei diesen Segeln ist ein kräftigerer Schussfaden (Englisch „strong ll“) nötig, um diese hohen Kräfte aufzufangen. Zu den typischen high aspect Segeln zählen die Genua 3 und schlanke Großsegel.

Geeignete Schnitte
Je nach Streckungsverhältnis und Ausstattung empfehlen wir den CrossCut uneingeschränkt bis 35qm Fläche. Bei größeren Segeln spielt der radiale Schnitt seine Vorteile der Formstabilität, der Formlebensdauer und des geringeren Gewichtes aus.

Wir verwenden folgende Gewebe von Dimension Polyant für den CrossCut: All Purpose (AP) und Stong Fill (SF) für eine hohe Meilenleistung sowie C Breeze (CB) für weniger als 750 Meilen im Jahr.
Geeignet für: alle Segler, die unkomplizierte und langlebige Segel mit hoher Profillebensdauer suchen.

Die Anforderung an ein Gewebe für den Radialschnitt ist durch die Ausrichtung der Bahnen entlang der Lastlinien eine andere als bei einem CrossCut.

Bis vor kurzem waren die Gewebe aufgrund der Kräuselung der Kettfäden (Englisch „crimp“) für diese Bahnanordnung nicht vorteilhaft. Die im Segel auftretenden Lasten zogen die Garne zunächst gerade, bevor sie aufgefangen wurden. Eine neue speziell ache Webart erzeugt Gewebe, die sehr formstabile Segel ohne Anfangsdehnung ermöglichen.

Dieses Gewebe wird unter dem Namen Pro Radial angeboten. Es ist für alle Segel ausser Gennaker und Spinnaker geeignet und erreicht eine sehr hohe Lebensdauer.

Geeignet für: alle Segler, die unkomplizierte und langlebige Segel mit hoher Profillebensdauer suchen.

Hybridgewebe in denen Polyester- mit Polyethylenfasern verwoben werden haben die höchste Lebensdauer unter den Segelmaterialien. Hybridgewebe lassen sich nicht gleichmäßig schrumpfen, für eine anfängliche Diagonalstabilität werden die Garne vor dem Weben mechanisch aufgerauht. Im Gebrauch schwindet die erreichte Diagonalstabilität sehr schnell. Wir empfehlen Hybridgewebe daher ausschließlich für den Radialschnitt. Die speziell ache Webart von HydraNet Radial ist für diesen Einsatz entwickelt worden.

Geeignet für: alle Segler, die unkomplizierte Segel mit hoher Profillebensdauer und maximaler Lebensdauer suchen.

Laminate - das richtige material für den Fahrtensegler?

Bei Laminaten als Rollenware werden die Last aufnehmenden Fasern als Gelege vorgefertigt und anschließend mittels Klebstoff auf Trägermaterialien xiert. Diese Träger sind meistens Mylar lme. Für den Fahrtensegler werden die Filme für eine längere Lebensdauer von außen mit einem so genannten Taftgewebe versehen. Ein außenliegendes Taftgewebe reduziert die Knickempndlichkeit und bietet einen gewissen Scheuerschutz.

Leider lässt die Verbindungskraft des Klebers im Gebrauch nach. Zudem versprödet der Mylar lm. In der Folge lösen sich die Laminatteile voneinander und der brüchige Film zerschneidet die Last aufnehmenden Fasern. Hinzu kommt eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber der Bildung von Schimmel ecken und Grünspan.

Der materialintensive Aufbau macht Fahrtenlaminate meist schwerer als Gewebe.

Die Fadengelege können aus vielen der verfügbaren Fasern hergestellt werden. Für den Fahrtensegler machen Polyester oder Polyethylen am meisten Sinn. Die Lebensdauer dieser beiden Varianten unterscheidet sich stark voneinander.

Wir verwenden folgende Laminate von Dimension Polyant für den Radialschnitt: DYS mit Polyethylenfasern für eine sehr hohe Meilenleistung sowie DCX für weniger als 750 Meilen im Jahr.

Ein Einsatz von Carbonlaminaten im Radialschnitt bietet keinerlei Vorteile gegenüber unseren Membrantechnologien 4T FORTE™ und VantageOne™ Filmless.

Geeignet für: alle Segler, die Segel mit höherer Pro llebensdauer suchen. Wer einem Membransegel nicht vertraut, sich dennoch eine hohe Meilenleistung mit höherer Pro llebensdauer wünscht empfehlen wir DYS Offshore. Geeignet für Yachten ab 40 Fuß.

Der Segelschnitt - welcher ist der richtige?

Häufig werden Segelschnitt und Design miteinander verwechselt. Das Design eines Segels bestimmt die Profilierung und somit das grundsätzliche Leistungspotenzial. Der Schnitt bestimmt die Anordnung der Bahnen aus Rollenware hergestellter Segel. Die gängigsten Schnitte sind der CrossCut- oder Horizontalschnitt sowie der Radialschnitt.

Für den Zuschnitt der Bahnen werden diese über die zuvor mittels unserer Design Software festgelegten Form abgewickelt. Dabei erhalten die Schnittkanten einen kurvigen Verlauf, die so genannten Abnäher. Diese verhelfen einem Segel beim Zusammenfügen der Bahnen zur Form aus dem vorher festgelegten Design.

Der CrossCut oder Horizontalschnitt ermöglicht eine einfache und robuste Fertigung von Segeln. Lasten außerhalb der Fadenrichtungen des Gewebes können so aber nicht dauerhaft aufgenommen werden. Daher ist die Qualität des verwendeten Tuchs von entscheidender Bedeutung für die Lebensdauer des Segels.

Das Material:
OneSails setzt bei der Herstellung von CrossCut Segeln zwei Arten von Dacrongeweben der Firma Dimension Polyant ein: Dacron HQ für eine Meilenleistung von mehr als 750 Meilen im Jahr und Dacron Standard für weniger. Wichtig ist in jedem Fall eine feste Webung für eine maximal hohe Diagonalstabilität.
Einige Tuchhersteller bieten spezielle Laminate für den CrossCut an. Wir verarbeiten diese Laminate nicht. Denn unsere Membranetchnologien bieten die Vorteile der höheren Profilstabilität, des geringeren Gewichtes und ebenbürtiger Lebensdauer.

Geeignet für: alle Am Wind Segel, die preiswert viele Meilen hinter sich lassen können.

Der Radialschnitt ermöglicht die Fertigung von Segeln, die leichter und formstabiler sind als im CrossCut. Beim Radialschnitt orientieren sich die Bahnen und Nähte am Verlauf der Kraftlinien im Segel. Die Anzahl der Bahnen muss exakt auf die vorherrschenden Kräfte ausgelegt sein – generell gilt: je mehr Bahnen desto besser. Nur so garantiert dieser Schnitt eine gute Formtreue und hohe Haltbarkeit.

Das Material:
OneSails emp ehlt für die Herstellung von Triradialen Segeln Gewebe, welche speziell für diesen Schnitt entwickelt worden sind. HydraNet Radial gibt es seit 20 Jahren am Markt und hat sich für Segler mit hoher Meilenleistung mehr als bewährt. Es ist die erste Wahl für Weltumsegler und solche, die eine maximale Lebensdauer von ihrem Segel erwarten. Alternativ verarbeiten wir ProRadial. Es hat eine ähnlich spezielle Webung und ist für eine Meilenleistung von mehr als 1000 Meilen im Jahr gedacht.

Geeignet für: Segel für alle Am Wind Segel die maximal viele Meilen in ausreichend guter Form hinter sich lassen können.

Bei lastorientiert gefertigten Segeln folgen die Fasern konsequent der im Segel auftretenden Kräfteverteilung. Die Fasern werden für jedes Segel individuell gelegt und laminiert. Ein solcher Fadenverlauf kann auch dynamische Belastungen abseits der statischen Lastlinien meistern.

Im Laufe der Entwicklung neuer Fertigungstechniken für HighTech-Segel haben sich zwei grundsätzlich unterschiedliche Philosophien entwickelt. Die eine wird mit durchgehenden Fasern angefertigt während die andere aus einzelnen Bahnen mit unterbrochenen Fasern hergestellt wird. Für eine maximale Lebensdauer und geringes Gewicht setzen wir auf die modernen OneSails Technologien 4T FORTE™, VantageOne™ Filmless und Vektor 2™. Segel in OneSails Membran-Technologien sind geeignet für alle Am Wind Segel die in guter bis bester Form viele Meilen hinter sich lassen können.

Bei Vektor2™ Segeln wird der Segelkorpus zunächst aus CrossCut geschnittenen Bahnen vorgefertigt. Auf diesem werden anschließend die Last aufnehmenden Fasern aus Pentex, Dyneema oder Carbon durchgehend entlang der Kraftlinien von Ecke zu Ecke gelegt. So verleihen die Fasern dem Segel die Festigkeit dort, wo sie benötigt wird. Optional kann eine dünne, einseitige Taffeta Beschichtung angebracht und damit die Lebensdauer des Tuches verlängert werden. Diese Membran-Technologie mit durchgehenden Fasern garantiert ein besonders gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Geeignet für: alle Fahrtensegler mit mittlerer Meilenleistung.

Auch mit der VantageOne™ Filmless Technologie erfüllen wir die OneSails Philosophie zur Fertigung innovativer, zuverlässiger und leichter Segel. Für diese Segel werden die Bahnen mit den entlang der Kraftlinien verlegten Fasern zunächst laminiert und anschließend zusammengesetzt. Das besondere ist die lmlose Fertigung. Sie reduziert das Gewicht des Segels und verlängert die Segellebensdauer.
Das Ergebnis ist ein angenehm grif ges Material mit drei Jahren Garantie gegen Delamination. Es stehen Carbon-, Dyneema- oder Black Technora Fasern zur Verfügung, pur oder in Kombination.

Geeignet für: den Fahrtensegler ohne Einschränkung.

Bei der 4T FORTE™ - Technologie werden bis zu 20 feine Polymerfaserschichten ohne den Einsatz von UV-empndlichem Kleber oder Mylar lm thermoplastisch über eine Form und unter Druck zu einer homogenen Einheit verschmolzen. Dieser Prozess gewährleistet den perfekten Verbund aller Schichten. Das Ergebnis dieses exklusiven OneSails-Herstellungsverfahrens ist ein äußerst formstabiles, langlebiges und strapazierfähiges Material. 4T FORTE™-Segel werden mit einer dreijährigen Garantie gegen Delamination geliefert. Sie können zwischen STR™ oder Black Twaron Fasern wählen.

Geeignet für: den Fahrten- und Regattasegler gleichermaßen ohne Einschränkung.

Unsere Reffgenua

Die Reffgenua ist an Bord nicht mehr wegzudenken. Sie ist komfortabel zu setzen, zu bergen und zu reffen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass sie über einen weiten Bereich funktioniert.

Das richtige Profil
Für einen breiten Einsatzbereich eines reffbaren Vorsegels sollte das Profil bei überlappenden Segeln einer Genua 2 und bei nicht überlappenden Segeln einer achen Fock entsprechen. Die Größe passen wir je nach Bootstyp, Revier und Vorlieben an. Als Schnitt eignen sich alle Arten, wobei ein Membransegel mit einlaminierten Reffstufen ausgestattet werden kann.

Ausstattung
Ein vollwertiges Reffsegel sollte mit unserem Luffbatten Reffsystem ausgestattet sein. Ebenso wichtig ist der richtige Schutz des Segels, wenn es aufgerollt am Vorstag hängt. Im Laufe eines Jahres beobachten wir viele Vorsegel im Service: ein UV- Schutzstreifen auf dem Segel schützt das Segel sofort. Aber nicht vor Regen und Schmutz. Wir empehlen daher einen UV-Schutz in Kombination mit einer Fockpersenning.

Was machen bei Leichtwind, Starkwind oder Sturm?
Bei Leichtwind wird die Reffgenua zu ach, zu schwer und zu klein sein. Eine ideale Ergänzung für Ihre Segelgaderobe ist unser Flat Furling Reacher (FFR) der von 45° bis 120° wahrem Wind mit viel Vortrieb den Segelspass an Bord bringt. Bei Starkwind hilft unser Luffbatten Reffsystem für einen guten und effektiven Segelstand im gerefften Zustand. Für echten Sturm mit mehr als 40 Knoten Wind hilft ein speziell über das aufgerollte Vorsegel zu setzendes Sturmsegel.

Was machen bei Leichtwind, Starkwind oder Sturm?

Unsere Grosssegel

Das Großsegel ist der eigentliche Motor einer Segelyacht. Die Wirkung einer optimal stehenden Genua verpufft, wenn das Großsegel den gewonnenen Vortrieb wieder schmälert.

Das Profil und die Ausstattung
Wir passen das Profil und die Größe je nach Bootstyp, Revier und Crew an. Unsere Ausstattung hilft, das Segel über einen breiten Windbereich optimal einzustellen.Sämtliche Schnitte und Materialien sind möglich. Ein Membransegel kann mit einlaminierten Reffstufen die auftretenden Kräfte optimal auffangen.

Die Latten
Die Art der Latten hat einen großen Ein uss auf den Segelstand und die Lebensdauer. Durchgehende Latten verlängern die Lebensdauer des Segels und sind in Kombination mit einem Druckrutschersystem sehr einfach zu setzen und zu bergen.

Was machen bei Leichtwind, Starkwind oder Sturm?

Unsere Reefgrosssegel

Viele moderne Yachten sind mit Rollreffmasten ausgestattet. Ein passendes Reffgroßsegel lässt sich sicher und komfortabel vom Cockpit aus bedienen. Mit der richtigen Ausstattung wird das Reffgroßsegel zum vollwertigen Segel ohne Kompromisse.

Das Profil und die Ausstattung
Die Pro lierung haben wir für ein zuverlässiges Ein- und Ausrollen ca. 20% acher als bei einem konventionellen Großsegel angelegt. Über Ausholer- und Vorlieksspannung sowie Mastkurve kann das Segel tiefer und acher getrimmt werden.
Als Schnitt eignen sich alle Arten, wobei ein Membransegel mit einlaminierten Reffs ausgestattet werden kann. Bis zu einer Größe von ca. 30qm ist ein CrossCut ausreichend.

Die Latten
Wir empfehlen, möglichst durchgehende Latten zu wählen. Sie erlauben eine maximale gelfläche, verbessern den Segelstand und führen das Segel beim Ein- und Ausrollen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Prospekt "Das Reffgroßsegel"

Unsere Nylonsegel

Wir bieten für jeden Windbereich das passende Nylonsegel an. Für den maximalen Segelspass haben wir den Flat Furling Reacher (FFR) entwickelt.

Das Profil und die Ausstattung
Das Profil ist ach genug, um bei wenig Wind mit ca. 45° am wahren Wind zu segeln. Bei frischerem bis kräftigem Wind entpuppt sich das Segel als Raumschot Turbo und geht bis ca. 130° tief. Die Größe haben wir so gewählt, dass es bereits bei wenig Wind viel Vortrieb entwickelt und bei kräftigem Wind immer noch einfach zu handeln ist.

Die Ausstattung
Je einfacher ein Segel zu bedienen ist, desto häufiger wird es genutzt werden. Deshalb liefern wir den FFR zusammen mit einem Endlosroller. Er ermöglicht das blitzschnelle Ausrollen und das komfortable Einrollen vom Cockpit aus, so wie Sie es von Ihrer Reffgenua gewohnt sind.
Dieses Segel schneiden wir triradial aus Nylon, Polyester oder Code 0 Laminat.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Prospekt "Die Nylonsegel"

Zu guter Letzt

Die Auswahlmöglichkeiten, die Ihnen moderne Materialien und Schnitte bieten, lassen einige grundlegende Dinge leider zu oft in Vergessenheit geraten. Achten Sie daher beim Kauf eines Segels stets auch auf die folgenden Punkte:

Die Details machen den Unterschied
Ein Segelkauf ist ein virtueller Vorgang. Ihr Segel ist eine Maßanfertigung für Ihre Yacht und Ihre Bedürfnisse. Legen Sie deshalb bereits im Beratungsgespräch so viele Details wie möglich fest: Latten, Reffs, Rutscher, Liekschutz und viele weitere wichtige funktionale Bestandteile lassen sich später nicht mehr oder nur langwierig ändern. Auch das Erscheinungsbild mit Trimmstreifen, Segelnummer oder Segelzeichen prägt Ihr Segel.
Bei Fragen zu diesen Punkten werden Sie von einem fachkundigen und erfahrenem Segelmacher gut beraten.

Neben den Segelmaterialien stehen das Biegeverhalten des Mastes, die verwendeten Berge- und Reffsysteme nur exemplarisch für viele Faktoren, die das Design eines guten Segels beein ussen. Basis Ihrer Entscheidung muss daher eine detaillierte Anforderungsanalyse sein. Nur diese ermöglicht Segel, die auf Ihre Bedürfnisse, den Einsatzzweck, Ihr Segelrevier und Ihre Yacht zugeschnitten sind und so das Prädikat Sehr Gut verdienen. Daher ist es mit den richtigen Maßen allein noch nicht getan. Und genau aus diesen Gründen hören wir Ihnen bei OneSails ganz genau zu.

Von der Vision zur Visualisierung
Nach den festgelegten Vorgaben nimmt Ihr Segel in unserer Designsoftware SailPack Gestalt an. Anschließend erhalten Sie Ihr Segel im Design mit Rigg und Deck als Bild oder 3D Modell und haben so eine realistische Ansicht ihres neuen Motors.

Das Aufmaß
Bitte bedenken Sie, dass ein Aufmaß an Bord bei stehendem Mast die höchste Genauigkeit bei der Fertigung eines Segels ermöglicht. Dies gilt insbesondere für Vorsegel.

Und wann benötige ich ein neues Segel?
Ganz einfach: wenn Sie den Eindruck haben, keine ausreichende Höhe mehr zu laufen. Wenn das Boot in den Böen sich lediglich auf die Backe legt und keine Fahrt aufnimmt. Oder noch schlimmer, wenn die Luvgierigkeit unerträglich ist und das Boot häufig in den Wind schießt. Dann hat das Pro l soweit zugenommen und ist nach achtern gesackt, dass es mehr Querkräfte als Vortrieb erzeugt.

TIPP: Sparen Sie Geld mit der Wahl des Zeitpunktes zur Bestellung Ihres neuen Segels. Für alle Segel die wir im Juli, August und September anfertigen können erhalten Sie den höchsten Rabatt. Und Sie können die Segel zum Saisonende noch setzen.

Wir beraten Sie gerne! Wir haben die passende Lösung für Sie.

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